DAS KONZEPT

Das Cobenzl soll ein einzigartiges Kreativlabor und ein ganz lebendiger und verbindender Ort werden.

Kein Kitschmuseum für Leute, die nur einmal in ihrem Leben für ein Stündchen vorbeischauen, kurz den Ausblick genießen, ein bissl was konsumieren und dann nie wieder kommen.

Eine solche Ausrichtung würden weder dem Cobenzl, noch Wien und seinem Potential langfristig und nachhaltig gerecht werden. Wien hat Tiefe, Charme, Chic und Sperrigkeit. 

Wien ist nicht "cool", sondern aus vielerlei Gründen ganz anders als eine simple (z. B. Berlinerische) "Coolness".

"Wir wollen kein neues Wahrzeichen erfinden, sondern einem vergessenen Wahrzeichen einen Platz in der Gegenwart und den Wienern einen sehr vermissten Lieblingsort wiedergeben."

"Das Cobenzl war über mehr als ein Jahrhundert eine Wienerische Institution, in erster Linie für die WienerInnen. Das soll es auch wieder werden. Unter kompromiss- und hemmungsloser Inbeschlagnahme all dessen, was in Wien gerade so Großartiges und Zukunftsweisendes passiert. Dann wird wird sich der Cobenzl auch vor TouristInnen nicht retten können."


Die Weitsicht Cobenzl soll sich auch als Musterprojekt für Upcycling positionieren.

Wir vergeuden nicht sinnlos Ressourcen. Unter keinen Umständen.

Wir vermeiden Müll, wo es nur geht.

Wir schmeißen keine Lebensmittel weg.

Wir respektieren - wo es noch möglich ist - historische Bausubstanz und die historische Seele von Gemäuern.

Was erneuert werden muss, erneuern wir perfekt, aber rücksichtsvoll.


APPENDIX

Wien ist eine tolle Stadt.

  • Wien hat nach dem "Quality of Living Ranking 2016" des internationalen Beratungsunternehmens "Mercer Consulting Group" zum achten Mal in Folge die weltweit höchste Lebensqualität.
  • Im aktuellen "Economist Intelligence Unit"-Städteranking der britischen Zeitung "The Economist" sowie in der "Quality of Life Survey 2016" des "Monocle" Magazins belegt Wien den zweiten und dritten Platz im weltweiten Vergleich.
  • Laut der UNO-Studie "State of The World Cities 2012/2013" ist Wien im Hinblick auf Produktivität, Infrastruktur, Lebensqualität, Nachhaltigkeit und soziale Gleichbehandlung im Vergleich mit 70 internationalen Städten die erfolgreichste, florierendste Stadt der Welt.
  • Laut dem im März 2015 veröffentlichten "GlobalEconomicPowerIndex"desUS-amerikanischen Städteforschers Richard Florida, in dem die 25 wirtschaftlich stärksten Städte weltweit miteinander verglichen werden, liegt Wien an neunter Stelle.
  • Laut dem Ranking "Sustainable Cities Index 2016" der internationalen Beratungsgesellschaft "Ar- cadis" nimmt Wien weltweit den vierten Platz unter den nachhaltigsten Metropolen der Welt ein.
  • Im dem im November 2016 veröffentlichten "City RepTrak"-Ranking des Beratungsunternehmens Reputation Institute nimmt Wien im Vergleich mit 55 internationalen Metropolen die Position als Stadt mit dem zweitbesten Ruf weltweit ein.
  • Im aktuellen "Innovation Cities Global Index 2015" der australischen Innovationsagentur "2think- now", der 500 Städte anhand von 162 Kriterien hinsichtlich ihres Innovationspotenzials miteinander vergleicht, belegt Wien den dritten Platz weltweit.
  • Im ersten internationalen "Smart Cities" Ranking, das Anfang 2012 vom US-amerikanischen Klimastrategen Boyd Cohen veröffentlicht wurde, nahm Wien weltweit die führende Position ein.
  • "Tech Cocktail", ein Online-Portal für die Startup-Szene, hat Wien Anfang Februar 2015 aufgrund der regen Gründerinnen- und Gründerszene sowie des guten Startup-Ökosystem auf Platz sechs der zehn beliebtesten Startup-Städte weltweit gewählt.
  • Im aktuellen "Global Cities Index 2016" des amerikanischen Beratungsunternehmens "A.T. Kearney", in dem die 125 einflussreichsten Städte in Bezug auf wirtschaftliche Aktivität, Humankapital, Informationsaustausch, kulturelles Erleben und politisches Engagement aufgelistet werden, nimmt Wien weltweit den 19. Platz ein.
  • Jährlich prämiert das "World Capital Institute" - ein internationaler Think Tank in Monterrey, Mexiko - die weltbesten Wissensstandorte. Bei "Knowledge City-Region" erzielte Wien 2015 den ersten Platz.
  • Wien ist die Stadt mit den meisten Studierenden im deutschen Sprachraum, so das Ergebnis des 12. Wissenschaftsberichts der Stadt Wien 2014. Auf Wien mit 190.000 Studierenden folgen Berlin mit 160.000, München mit 106.000, Hamburg mit 91.000 und Zürich mit 60.000 Studierenden.
  • Ebenfalls eine wichtige Rolle spielen die über 1.000 privaten und öffentlichen Forschungsstätten in Wien, in denen knapp 35.000 Menschen forschen. Dies schlägt sich auch in der Forschungsquote von 3,5 Prozent nieder, die das Barcelona-Ziel von 2,0 Prozent deutlich übertrifft.